Mitesser loswerden: Was ist zu beachten?

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Einer verschwindet, zehn weitere tauchen auf. Alle Bemühungen, sie auszurotten, sind umsonst und erinnern oft eher an den Kampf gegen Windmühlen? Blackheads begleiten viele durch die Pubertät, können aber genauso beim PMS oder bei zu viel Stress auftauchen. Ist das auch bei Ihnen der Fall? Wir beraten Sie, wie Sie Mitesser mit Erfolg bekämpfen und sogar besiegen können.

Was ist die Ursache, dass diese schwarzen Pünktchen überhaupt vorkommen?

Mitesser entstehen, wenn die Haut zu viel Talg produziert, der die Poren früher oder später verstopft. Der Mix aus Talg und abgestorbenen Hautzellen, der sich in den Poren ansammelt, oxidiert bei Kontakt mit der Luft und wird dadurch schwarz. Am häufigsten sind die Mitesser auf der Nase oder in der berüchtigten T-Zone. Aber sie müssen nicht unbedingt nur im Gesicht erscheinen, manchmal sieht man sie auch am Hals, im Dekolleté, an den Schultern und am Rücken.

Mitesser zu Hause loswerden

Überlegen Sie, was gegen Mitesser hilft, ohne dass Sie ein Kosmetikstudio oder eine Hautarztpraxis aufsuchen müssen? Wenn Sie hochwertige Produkte gegen Mitesser mit der richtigen Technik kombinieren, wird Ihre Gesichtshaut zart, glatt und makellos!

  • Gehen Sie sanft vor. Wenn Sie Ihre Gesichtshaut mit alkoholhaltigen Gels und Schäumen austrocknen, werden Sie die unansehnlichen Mitesser garantiert nicht loswerden. Wir empfehlen Ihnen, stattdessen zum zarten reinigenden Exfoliationsschaum mit Ceramiden Holika Holika Good Cera zu greifen, der die Talgproduktion reguliert.
  • Tonisieren Sie die Haut. Wählen Sie ein Tonikum, das Salicyl- oder Glykolsäure enthält – zum Beispiel das vegane Revolution Skincare Glycolic Acid 5%. Wollen Sie noch mehr? Ersetzen Sie es ein- bis dreimal in der Woche durch die Exfoliationsessenz Cosrx BHA Blackhead Power Liquid.
  • Hydratisieren Sie die Haut. Hauttypen mit Neigung zu Mitessern leiden oft unter Feuchtigkeitsmangel, deshalb muss die Haut regelmäßig hydratisiert werden. Trinken Sie deshalb 8 Gläser Wasser am Tag und wenden Sie die Creme gegen Mitesser Vichy Normaderm Phytosolution an. Sie korrigiert die Sichtbarkeit von Komedonen, reguliert die Talgbildung und kann auch als Foundation unter dem Make-up eingesetzt werden.
  • Verwenden Sie auch Peelings – aber mit Vernunft. Es ist längst bekannt, dass Mitesser kein Zeichen mangelhafter Hygiene sind. Quälen Sie deshalb Ihre Haut nicht mit groben Peelings, die ihren Zustand nur verschlechtern würden. Probieren Sie stattdessen das Zuckerpeeling L’Oréal Paris Smooth Sugars Scrub mit Kiwisamen oder das Saffee Cleansing Melting Jelly Scrub, eine interessante Kombination aus Peeling und Gesichtsmilch.
  • Keine Angst vor Masken. Wenden Sie einmal pro Woche eine Maske mit Tonerde oder Aktivkohle gegen Mitesser an. Wir finden, dass die Mitesser-Maske Garnier Pure Active sehr zu empfehlen ist, da Sie sie auch als Waschgel sowie Peeling verwenden können. Neben Aktivkohle enthält sie auch Auszüge aus Heidelbeeren und Salicylsäure.
  • Sie brauchen mehr Schutz. Falls Sie Produkte mit AHA- oder BHA-Säuren benutzen, brauchen Sie unbedingt auch eine Sonnencreme mit LSF 50+. Diese Säuren verringern nämlich den natürlichen Schutz der Haut vor schädlicher UV-Strahlung, die dann eine Neigung zur Entstehung von Pigmentflecken entwickelt.

Mitesser natürlich loswerden

Mögen Sie keine synthetischen Kosmetikprodukte? Dann bekämpfen Sie die lästigen Mitesser auf natürliche Art und Weise.

  • Zunächst eine Abschminkmilch oder ein hydrophiles Öl Ihrer Wahl anwenden, um die Haut von Make-up und Unreinheiten zu befreien.
  • Waschen Sie Ihr Gesicht mit einer natürlichen Gesichtsseife, einem Gel oder Schaum.
  • Tonisieren Sie Ihre Haut mit einem hochwertigen BIO Blütenwasser (mit Kamille, Lavendel oder Rose).
  • Tragen Sie eine Creme mit Aloe Vera, Tea Tree oder Thymian auf. Sie können die Creme auch durch reines Hagebuttenöl ersetzen.
  • Genießen Sie einmal pro Woche eine entspannende Maske mit Tonerde oder Aktivkohle.

Was gegen Mitesser auf keinen Fall hilft

  • Reinigungsstreifen. Sie behandeln nicht die Ursachen, sondern entfernen nur die oberste Schicht der Komedonen. Zudem können sie die Gesichtshaut austrocknen, denn sie entfernen auch natürlichen Talg sowie feine Härchen, die Feuchtigkeit in der Haut speichern.
  • Dampfbäder. Die mit Dampfbädern einhergehenden Wärme und Feuchtigkeit begünstigen eher, dass die Mitesser auch andere Gesichtspartien besiedeln.
  • Wasserstoffperoxid. Womöglich haben Sie das Thema Mitesser auch mit einer Freundin besprochen, die Ihnen dazu riet, Wasserstoffperoxid auszuprobieren. Dieser Stoff trocknet aber die Gesichtshaut aus, sodass diese in Panik gerät und noch mehr Talg als zuvor produziert.
  • Salben mit Benzoylperoxid. Benzoylperoxid ist zwar sehr wirksam im Kampf gegen Akne, aber Sie sollten es nur dann anwenden, wenn Sie unter entzündlicher zystischer Akne leiden. Benzoylperoxid zerstört nämlich Bakterien, die für diese Zysten verantwortlich sind. Aus diesem Grund hat es keinerlei Wirkung gegen Mitesser, die nicht durch Bakterien, sondern durch Hormone oder überaktive Talgdrüsen, verursacht werden.

Die häufigsten Fehler, die Mitesser begünstigen

  • Sie vernachlässigen das Abschminken. Legen Sie sich immer wieder ins Bett, ohne die Haut von der Schminke zu befreien? Dann können Sie sicher sein, dass Ihre Poren in der Nacht verstopfen. Das gilt selbst dann, wenn Sie Make-ups mit nicht komedogener Zusammensetzung verwenden. Das richtige Vorgehen: Vor dem Schlafengehen Unreinheiten und Make-up vom Gesicht entfernen, die Gesichtshaut mit einem Gel oder Schaum reinigen und danach mit einem Tonikum, einem Serum und abschließend einer Feuchtigkeitscreme behandeln. Ähnlich sollten Sie auch morgens vorgehen.
  • Sie waschen zu selten. Wie oft wechseln Sie die Bettwäsche? Falls Sie Mitesser trotz gründlichster Hautpflege nicht loswerden, kann Ihr Bettzeug schuld sein. Das richtige Vorgehen: Wechseln Sie Ihre Bettwäsche ein- bis zweimal in der Woche.
  • Sie verwenden zu viele verschiedene Pflegeprodukte. Bei Problemen mit den sog. Blackheads ist dringend davon abzuraten, chaotisch immer neue Produkte auszuprobieren. Das richtige Vorgehen: Warten Sie immer mindestens 12 Wochen ab, um zu beobachten, ob die Pflege Wirkung zeigt oder nicht. Erst dann sollten Sie eventuell etwas Neues ausprobieren.
  • Vergessen Sie nicht, rechtzeitig zu duschen. Treiben Sie Sport und duschen dann erst zuhause? Das ist keine gute Idee, denn der trockene Schweiß kann Ihre Poren verstopfen. Dann können Sie Mitesser auch am Hals oder an den Armen haben. Das richtige Vorgehen: Duschen Sie gleich nach dem Sport. Idealerweise noch bevor der Schweiß trocknet.
  • Sie verwenden eine ungeeignete Reinigungsbürste. Bürsten zur Reinigung der Haut werden immer populärer, aber die gröberen können Ihre Haut reizen, was die Probleme mit den Mitessern eher verstärkt. Das richtige Vorgehen: Sie brauchen eine Schallbürste, die die Haut nicht reizt.
  • Sie drücken die Mitesser vor dem Spiegel aus. Dieser ungeschickte Versuch, Ihre Kosmetikerin zu ersetzen, kann Narben sowie kleine Verletzungen hervorrufen. Und manchmal gelingt es Ihnen dabei nicht einmal, die Mitesser loszuwerden. Das richtige Vorgehen: Verlassen Sie sich lieber auf das Können von echten Profis.