Schluss mit SCHUPPEN!

Obwohl Schuppen für unsere Gesundheit unbedenklich sind, empfinden wir sie als ästhetisches Problem. Das von juckender Haut verursachte Leiden lässt sich kurieren.

Warum entstehen Haarschuppen überhaupt?

Um die richtigen Waffen einsetzen zu können, muss man den Gegner kennen. Schauen wir uns deshalb detailliert an, was diese Haarschuppen eigentlich sind. Die von Schuppen geplagte Haut leidet unter Entzündungen, sodass sich ihre Oberfläche schneller als üblich erneuert. Dabei werden kleine Schuppen abgestorbener Haut losgelöst. Es gibt zwei Arten von Haarschuppen. Wie unterscheiden sie sich? Falls Ihre Schultern mit kleinen weißen Schuppen bedeckt sind, leiden Sie unter trockenen Haarschuppen. Fettige Schuppen sind hingegen gelblich, bleiben auf der Kopfhaut haften und sorgen für unangenehmen Juckreiz sowie Hautreizungen. Fettige Haarschuppen werden oft auch von üblem Geruch begleitet.

Auf in den Kampf!

Ähnlich wie bei den meisten gesundheitlichen Problemen, müssen auch Haarschuppen sowohl von außen als auch von innen bekämpft werden. Damit Ihr Haar in einer guten Verfassung ist, sollten Sie darauf achten, ausreichend Vitamin B, Selen und Zink mit der Nahrung aufzunehmen. Zudem ist es ratsam, ausreichend Wasser zu trinken sowie viel Bewegung und Schlaf zu haben. Sie können sicher sein, dass diese Regeln das beste Therapieprogramm für Ihre Gesichts- und Körperhaut sind.

Was die Pflege von außen anbetrifft, so lohnt es sich, in hochwertige Produkte zu investieren, die extra für die empfindliche und schuppige Haut entwickelt wurden.  Unser Favorit unter den Anti-Schuppen-Shampoos heißt VICHY Dercos Anti-Dandruff, das in etlichen Varianten – für das normale bis fettige Haar, für das trockene Haar oder auch für die empfindliche Haut – erhältlich ist. Das Shampoo reduziert das Vorkommen des Hefepilzes Pityrosporum ovale (auch Mallasezia genannt) und sorgt für ein ausgewogenes Mikrobiom der Haut, dessen Gleichgewicht für die langfristige Schuppenfreiheit von größter Bedeutung ist. Ein weiteres hochwirksames und dabei sanftes Produkt ist das Kerium Shampoo von La Roche-Posay, das auch gegen die fettigen Haarschuppen hilft. Wenn Sie nach einer natürlichen Alternative suchen, probieren Sie zum Beispiel KLORANE Myrte. Ein geeignetes Shampoo ist also die Basis, doch man muss wissen, wie so ein Shampoo richtig angewendet und auch ausgespült wird. Um eine reine und gesunde Haut zu erhalten, ist das verwendete Shampoo gründlich mit lauwarmem Wasser auszuspülen. Falls Sie zusätzlich einen Conditioner verwenden, wählen Sie ein für die empfindliche Haut geeignetes Produkt aus, das auch gegen die Schuppen gut wirkt. Wir empfehlen den Nodé K von BIODERMA. Finger weg von vielen Stylingprodukten, die Ihr Haar erheblich schwächen können. Wenn Sie Ihr Haar färben, sollten Sie dies ausgebildeten Fachkräften überlassen. Professionelle Haarfarben färben viel schonender als Produkte für den häuslichen Gebrauch. Und ein guter Friseur weiß genau, wie er vorzugehen hat. Wenn Sie Ihre Haare diversen Hitzebehandlungen aussetzen, vergessen Sie nicht, vorher ein Hitzeschutzprodukt aufzusprühen, das die Haut vor übermäßiger Austrocknung schützt.

Für eine gute Kondition der Kopfhaut sind auch altbewährte Hausmittel zu empfehlen. Spülen Sie Ihre frisch gewaschenen Haare mit Wasser mit Zitronensaft oder Apfelessig aus. Gegebenenfalls können Sie auch zu einem Rosmarin- oder Thymiansud greifen. Der Grundgedanke im Kampf gegen Haarschuppen besteht darin, die Kopfhaut wieder gesund zu machen und zu erneuern. Probieren Sie deshalb die lokale Pflege gegen die Verhornung der Kopfhaut DUCRAY Kertyol P.S.O. aus. Auch das spezielle Haartonikum DermoCapillaire von EUCERIN ist da hilfreich.

Und zum Schluss haben wir für Sie noch zwei wichtige Ratschläge: Wir empfehlen, die Shampoos und Kuren regelmäßig zu wechseln, damit bei den Hefepilzen keine Resistenzen entstehen. Wenn sich das Schuppenvorkommen immer noch nicht verbessert hat, ist es gut, einen Hautarzt aufzusuchen.