Sonnenallergie? Unsere Tipps zur Abhilfe!

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Die sonnigen Tage verbinden die meisten Menschen mit guter Laune, einem Aufenthalt im Park, Grillpartys und Sport im Freien. Aber nur im Fall, dass Sie nicht an einer Überempfindlichkeit beziehungsweise einer Sonnenallergie leiden. Diese macht sich durch Rötungen, Papeln oder schmerzhaften Bläschen auf der Haut bemerkbar und kann einem so richtig den Sommer verderben. Aber was kann man dagegen tun?

Leider müssen wir Sie gleich zu Beginn enttäuschen. Für die Sonnenallergie gibt es bis jetzt noch kein Medikament und Sie werden sie niemals vollständig los. Aber lassen Sie Ihren Kopf nicht hängen. Solange man bestimmte Präventivmaßnahmen vornimmt, kann man trotzdem den Sommer genießen!

Woher kommt die Sonnenallergie?

Niemand weiß genau, warum manche Menschen Sonnenallergien haben und andere nicht. Neben den UVA- und UVB-Strahlen, die in die Haut dringen und sie dazu zwingen, sich mit einer Immunreaktion dagegen zu wehren, gibt es weitere mögliche Ursachen:

  • Vererbung: Wenn jemand in Ihrer Familie an einem Sonnenekzem (auch polymorphe Lichtdermatose genannt) leidet, dann ist es sehr wahrscheinlich, dass Sie sie auch haben werden.
  • Ernährung: Zu den Lebensmitteln, die eine schwere Sonnenallergie hervorrufen können, gehören Sellerie, Feigen, Limetten, Pastinaken und Johanniskraut.
  • Kosmetik: Achten Sie auf die Formulierung der von Ihnen verwendeten Kosmetik. Einige chemische Bestandteile können in Kombination mit dem Sonnenlicht auch sehr unangenehme allergische Reaktionen hervorrufen. Zu den Inhaltsstoffen gehören AHA- und BHA-Säuren, Benzoylperoxid, ätherische Öle oder Retinol.
  • Medikamente: Verschiedene Medikamente erhöhen die Empfindlichkeit gegenüber dem Sonnenlicht. Die häufigsten Täter von Sonnenekzemen sind hormonelle Empfängnisverhütungsmittel und Tetrazyklinantibiotika. Lesen Sie daher am besten die Packungsbeilagen aller Arzneimittel, die Sie einnehmen, sorgfältig durch.

Welche Arten der Sonnenallergie gibt es?

Zu den am häufigsten auftretenden Arten der Sonnenallergie gehört die „polymorphe Lichtdermatose“, die hauptsächlich im Frühjahr auftritt, da die Haut nach den Wintermonaten wieder stärkerem Sonnenlicht ausgesetzt wird. Eine seltenere Art sind die erblich bedingten „photoallergischen Reaktionen“. Hierbei handelt es sich auf eine sonnenbedingte, allergische Reaktion, die durch eine Kombination aus UV-Strahlung mit Kosmetik, Lebensmitteln oder Medikamenten verursacht wird. Die dritthäufigste Art einer Sonnenallergie ist die „Mallorca-Akne“. Hierbei kommt es zu akneartigen Pickelchen.

Welche Symptome zeigen sich bei einer Sonnenallergie?

Die meisten Dermatologen können Sonnenallergien mit einem bloßen Blick erkennen. Manchmal müssen Sie jedoch Blut- oder Phototests durchführen lassen, um herauszufinden, an welcher Art von Sonnenallergie Sie leiden. Wenn Sie nach einem Aufenthalt in der Sonne eines der nachfolgenden Symptome oder eine Kombination von ihnen bemerken, sollten Sie sich von einem Experten beraten lassen:

  • Rötungen oder Juckreiz auf der Haut
  • Brennen, Risse oder Schälen der Haut
  • feuchte Blasen, Pickelchen oder Nesselsucht

Was hilft bei einer Sonnenallergie?

Prävention, Prävention und nochmals Prävention.

  • Wenn möglich, nicht zwischen 10:00 und 16:00 Uhr das Haus verlassen, wenn die Sonnenstrahlen am stärksten sind.
  • Bewegen Sie sich im Freien im Schatten oder verstecken Sie sich unter einem Regenschirm.
  • Tragen Sie ein langärmeliges T-Shirt und eine lange Hose.
  • Tragen Sie alle 2 Stunden eine für Allergiker geeignete Sonnencreme auf die nicht abgedeckten Hautstellen auf.
  • Erhöhen Sie Ihre Vitamin D-Zufuhr. Sie finden es in Avocados, Pilzen, Leber, Mango, Fisch und Eiern.
  • Vergessen Sie nicht Beta-Carotin, das die Abwehrkräfte der Haut stärkt. Es ist beispielsweise in Süßkartoffeln, Karotten, Butterkürbis und Spinat enthalten.
  • Um ein Austrocknen Ihrer Haut zu verhindern, ist es sehr wichtig, dass sie ausreichend hydratisiert ist. Sorgen Sie daher für eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr. Nutzen Sie ferner eine Feuchtigkeitscreme für zu Sonnenallergien neigende Haut.

Was hilft bei einer Sonnenallergie im Sommer?

Eine Sonnencreme mit einem hohen Lichtschutzfaktor ist im Sommer unerlässlich. Wählen Sie hierbei eine aus, die gleichzeitig den Juckreiz sowie das Spannungsgefühl lindert.

Sun Lotion für empfindliche Haut

Mithilfe der Lancaster Sun Sensitive Soothing Milk beruhigen Sie effektiv die gerötete sowie gereizte Haut. Darüber hinaus bietet die Full Light Technologie der Haut einen einzigartigen Schutz vor Infrarot-Strahlen und sichtbarem Licht, die für die Entstehung von Falten sowie Pigmentflecken verantwortlich sind.

Sonnencremes für Allergiker

Die Suche nach der perfekten Sonnencreme, die für zu Sonnenallergien neigende Haut geeignet ist, muss kein Albtraum sein. Wir haben gleich zwei Produkte für Sie ausgewählt, mit denen Sie garantiert zufrieden sein werden. Bevorzugen Sie eine klassische Sonnencreme für Sonnenallergien? Dann sollten Sie das Creme-Gel Eucerin Sun Allergy Protect ausprobieren. Wenn Sie lieber die Sprayform verwenden möchten, dann empfehlen wir das Ladival Allergy Sonnenspray zu verwenden.

Unser TIPP: Sonnenallergien bei Kindern können sehr unangenehm sein. Das wasserfeste Creme-Gel Ladival® Kids ist in diesem Fall genau das Richtige.

Beruhigende After-Sun Pflege

Mit der regelmäßigen Anwendung von Sonnencremes während Ihres Aufenthalts im Freien ist es noch nicht getan mit der Pflege von sonnenallergischer Haut. Sobald Sie zu Hause angekommen sind, sollten Sie Ihrer Haut eine ordentliche Dosis Feuchtigkeit in Form eines beruhigenden sowie feuchtigkeitsspendenden After-Sun Sprays gönnen. Das Bioderma Photoderm After-Sun SOS ist hierfür perfekt geeignet.

Make-up Grundierung für den Sommer

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Leiden Sie auch an einer Sonnenallergie? Wir sind fest davon überzeugt, dass Sie sie mit unseren Tipps effektiv lindern und den Sommer in vollen Zügen im Freien unter dem freien Himmel genießen können!