Wirkung und Verwendung von Kokosöl in der Küche und in Kosmetik

In letzter Zeit erfahren Kokosöl und seine Benutzung zu Recht eine immer größere Aufmerksamkeit. Es handelt sich dabei um ein sehr hochwertiges und universelles Fett, das sich sowohl in der Küche als auch in der Kosmetik benutzen lässt und das eine nicht zu unterschätzende antibakterielle Wirkung aufzuweisen hat. Das Öl ist in Wirklichkeit erst bei Temperaturen von über 25 °C flüssig, bei niedrigeren Temperaturen erstarrt es. Es werden eine Reihe von Arten produziert, die ein Kokosaroma aufweisen können, aber nicht müssen. Richtig verarbeitetes Öl hält sich problemlos über mehrere Jahre.

Verwendung von Kokosöl

Kokosöl für Haut und Haare

Kokosöl hat ein angenehmes Aroma und hinterlässt keinen Fettfilm, typisch für viele gesättigte Fette. Dank einer Reihe von positiven Eigenschaften wird es in der Kosmetikindustrie zur Herstellung von Cremes, Hautmasken, Balsams, Make up, Haarpflege und Seife verwendet. Die Kosmetikprodukte nutzen dabei das natürliche Aroma des Kokosöls, oder es wird raffiniertes Kokosöl ohne Aroma als Basisrohstoff verwendet.
Kokosöl hat feuchtigkeitsspendende Eigenschaften und macht die Haut schön zart, außerdem zieht es schnell ein. In Bio-Qualität wird es häufig zur täglichen Haut – und Haarpflege benutzt. Sie können das Öl auch als Haarmaske benutzen, idealerweise läßt man es mehrere Stunden oder auch über Nacht einziehen. Sie können das Kokosöl auch mit der Haarmaske Ihrer Wahl mischen oder es direkt auf die Spitzen des gewaschenen Haars auftragen. Hierbei sollte man aber auf die Menge des Öls achten, damit die Haare nicht fettig aussehen.
Die positiven Eigenschaften des Kokosöls finden auch bei brüchigen und trockenen Fingernägeln Anwendung, ebenso bei rissiger Nagelhaut oder beim Aufweichen verhornter Haut. Seine segensreiche Wirkung auf die Haut macht aus Kokosöl ein ideales Mittel für Massagen, genannt seien Thai – und Hawaimassagen.
Eine ganze Reihe von Kosmetikprodukten sind in Fetten gelöst, Kokosöl kann daher auch zum Abschminken genutzt werden.

Kokosöl zum Bräunen

Kokosöl ist auch zum Bräunen geeignet, vor allen Dingen als Zusatz in Sonnenkosmetik. Sein Einsatz direkt in Sonnencremes ist eher selten, und die Benutzung von hausgemachten Sonnencremes aus Kokosöl ist nicht zu empfehlen, da es nicht möglich ist, auch nur annährend seinen Schutzfaktor zu bestimmen.

Kokosöl

Die Heilwirkung von Kokosöl

Kokosöl und seine heilende Wirkung auf den Körper sind fast schon legendär, meistens beruhen diese aber auf seinen antibakteriellen und antimikrobiotischen Eigenschaften. Es hilft gegen Akne, Herpes, Entzündungen, Durchfall, Soor, Mykose und wirkt teilweise auch als Deodorant gegen üble Gerüche. Kokosöl hat ebenfalls positive Eigenschaften auf die Zähne, da es hilft, schädliche Bakterien abzutöten, es senkt die Bildung von Plaque und Zahnstein und vermindert die Bildung von Aphthen.
Etwa die Hälfte des Kokosöls besteht aus Laurinsäure, die sich auch in Muttermilch findet und daher vom menschlichen Körper gut vertragen wird. Ein weiterer Vorteil ist, daß die nützlichen Bakterien im menschlichen Körper immun gegen die antibakterielle Wirkung der Laurinsäure sind.

Kokosöl als Superfood

Auch wenn es immer noch Experten gibt, die vor den Gefahren gesättigter Fettsäuren warnen, so hat doch die moderne Forschung gezeigt, daß dies bei weitem nicht stimmt. Kokosöl besteht hauptsächlich aus mittelkettigen gesättigten Fettsäuren, die keine schädliche Wirkung haben wie einige tierische Fette. Ohne derartige Fette kann unser Körper gar nicht funktionieren, denn sie stellen neben Ihrem Nährwert auch den Transport einiger wichtiger Vitamine und Enzyme sicher. Die Verdauung dieser nützlichen Fette geschieht langsam, und im Gegensatz zu Zucker verursachen sie keinen heftigen Glukoseanstieg im Blut, so daß sie nicht dick machen. Kokosöl wird von vielen Ernährungsexperten zu den hochwertigsten Fetten gezählt, was ihre Verwendung in kalten und warmen Speisen betrifft. Es brennt nicht an und ist auch über 200 °C stabil, so daß es sich auch zum Braten eignet.

Bio - , Raw – und Virgines Kokosöl

Kokospalmen werden auf Plantagen gezüchtet, wobei eine Zucht nach strengen Biokriterien nicht wirklich möglich ist. Dennoch benötigen die Palmen keinen speziellen Dünger oder den Einsatz von Chemikalien. Die Bezeichnung Bio-Kokosöl bezieht sich ausschließlich auf den Anbau und sagt nicht über die Art und Weise der Verarbeitung aus.
Kokosöl wird aus Kopra, dem Nährgewebe der Kokosnuss hergestellt, die verschiedenen Bezeichnungen rühren von der Art der Pressung und der Weiterverarbeitung her. Zur Herstellung von einem Liter Kokosöl benötigt man ca. 20 kg Kokosnüsse.
Kaltgepresstes Öl aus frischen Kokosnüssen trägt die Bezeichnungen „Virgin“ bzw. „Raw“. Das Öl mit diesen Bezeichnungen behält seinen typischen Geschmack und Aroma. Virgines Kokosöl wird in der Spitzengastronomie, aber auch zur Herstellung hochwertiger Kosmetik verwendet.
Für weitere Aufgaben wird auch ein kaltgepresstes Öl hergestellt, dem das Aroma entzogen wurde. Außerdem gibt es raffiniertes Kokosöl, das vor allem zum Braten und für die Seifenherstellung geeignet ist. Irreführend ist dabei die Bezeichnung „kaltes Herstellungsverfahren“ – es handelt sich dabei nicht um eine Kaltpressung, sondern um die Verarbeitung von getrocknetem oder geröstetem Fruchtfleisch. Viele billige Öle werden genau so hergestellt, und wenn sie nicht ausreichend von anderen Stoffen gereinigt werden, werden sie ranzig und haben schlechtere Eigenschaften.

Der Preis für Kokosöl

Im Hinblick auf die aufwendigere Herstellung ist Kokosöl wesentlich teurer als gängiges Rapsöl oder Sonnenblumenöl. Für den höheren Preis ist natürlich auch die wachsende Beliebtheit verantwortlich, wobei Bioerzeugnisse und Virgines Öl um ein Vielfaches teurer sind als raffiniertes Öl. Der Preis ist nicht das einzige Qualitätskriterium, doch bei renommierten Herstellern wird man auf keine minderwertigen Öle stoßen. In der Kosmetikindustrie werden ausschließlich sorgfältig gepresste und gefilterte Öle mit langer Haltbarkeit verwendet.

Eure Heike von Notino.de

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