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Die beste Sonnencreme für Kinder: Wir haben sechs Produkte getestet

26.6.2025

Andrea Machajdik

10 Minuten Lesedauer

Sonne, Wasser, Sand – das klingt traumhaft. Bis einem wieder bewusst wird, dass man den Kindern mit der Sonnencreme in der Hand hinterherläuft. Wir können Ihre Kinder zwar nicht dazu bringen, das Eincremen zu lieben, aber wir verraten Ihnen, welche Sonnenschutzmittel für Kinder wirklich die besten sind! Wir haben gleich mehrere getestet und zwar an den strengsten Testpersonen überhaupt – unseren Kindern. Welche ist die beste Sonnencreme für Kinder und Babys?

Bei der Auswahl der besten Sonnencreme für Kinder lohnt es sich, mehrere Produkte genauer unter die Lupe zu nehmen – und nicht gleich das erstbeste in den Einkaufswagen zu legen. Sonnenschutzmittel mit einem Lichtschutzfaktor unter 50 können Sie gleich aus Ihrer Auswahl streichen. Achten Sie außerdem darauf, ob das Produkt wasserfest ist und ob es auch einen Breitbandschutz gegen UVA- und UVB-Strahlen bietet.

Für Babys und Kinder mit empfindlicher Haut sind definitiv Sonnencremes mit mineralischen Filtern die bessere Wahl. Sie wirken wie eine physikalische Barriere und ziehen nicht in die Haut ein. Dadurch sind sie weniger reizend und viel verträglicher als chemische Filter. Werfen Sie außerdem einen Blick auf die restlichen Inhaltsstoffe in der Formel. Sonnencremes mit Parfümierung oder Alkohol sollten Sie besser ganz vermeiden.

Die beste Sonnencreme für Kinder

Die wichtigsten Regeln beim Eincremen

  1. Die Creme sollte mindestens 20 Minuten vor dem Aufenthalt in der Sonne aufgetragen werden.
  2. Sparen Sie nicht beim Eincremen. Für jede Stelle (Bein, Arm, Rücken, Bauch, Gesicht) wird mindestens ein Teelöffel Creme benötigt.
  3. Denken Sie auch an Stellen wie den Hals, die Ohren oder den Spann.
  4. Cremen Sie die Haut Ihrer Kinder selbst dann ein, wenn es draußen bewölkt ist.
  5. Auch wasserfeste Sonnencremes werden mit der Zeit abgewaschen – wenn auch weniger als herkömmliche Produkte. Wiederholen Sie daher die Anwendung nach jedem Schwimmen oder alle zwei Stunden, wenn Sie wandern, auf dem Spielplatz oder im Garten spielen.
  6. Testen Sie jede neue Creme an einer kleinen Stelle am Unterarm, um unangenehme Reaktionen zu vermeiden.
  7. Schützen Sie Ihre Kinder zusätzlich mit einem UV-Badeanzug oder T-Shirt. Und denken Sie immer an eine Kopfbedeckung.
  8. Zwischen 11 Uhr und 15 Uhr wird vom Aufenthalt in der direkten Sonne abgeraten.

Sonnencremes für Kinder: Testbericht

Bioderma Photoderm Pediatrics

Was mir am besten gefallen hat: Die Sonnencremes von Bioderma sind ein fester Bestandteil unserer Familienausrüstung für den Sommer. Die Sonnenmilch Bioderma Photoderm Pediatrics ist für Kinder ab 12 Monaten geeignet. Ihre spezielle SUN BARRIER-Technologie bietet einen Breitbandschutz vor UV-Strahlung sowie antioxidativen Schutz und unterstützt gleichzeitig die natürlichen Abwehrkräfte von der zarten Kinderhaut.

Vorteile: Sie bietet gleich mehrere Vorteile. Sie ist für empfindliche Haut geeignet und sogar für jene mit Neigung zu Neurodermitis. Man kann Kinder von Kopf bis Fuß mit ihr eincremen, ohne Angst vor unangenehmen Hautreaktionen haben zu müssen. Außerdem lässt sie sich gut verteilen. Eine halbe Stunde damit zu verbringen, die Sonnencreme aufzutragen, ist für mich nämlich keine Option. Mein Sohn und ich freuen uns außerdem darüber, dass die Creme schnell einzieht, nicht klebt und kein fettiges Gefühl hinterlässt.

Zu guter Letzt gefällt mir besonders, dass die enthaltenen UV-Filter ein niedriges ökotoxikologisches Profil aufweisen. Dadurch sollten sie auch für Meeresbewohner unbedenklich sein.

Nachteile: Ich konnte keine feststellen.

Naif Baby & Kids Mineral Sunscreen SPF 50

Was mir am besten gefallen hat: Beim Anblick des wunderschönen Verpackungsdesigns hat mein minimalistisches Herz höher geschlagen. Aber natürlich ist das nicht das Wichtigste. Das Produkt ist besonders umweltfreundlich, was in unserer Familie sehr geschätzt wird. Außerdem schützt es vor UVA- und UVB-Strahlen. Nach unserem Winterurlaub im Süden wage ich zu behaupten, dass es die beste Sonnencreme für Kinder ist, die wir je ausprobiert haben.

Vorteile: Die schützende Sonnencreme für Babys und Kinder Naif Baby & Kids Mineral Sunscreen SPF 50 schützt die Haut mit einem UV-Filter auf Zinkoxid-Basis, der nicht in die Haut eindringt, sondern auf der Oberfläche bleibt und die Sonnenstrahlen reflektiert. Sie enthält zudem natürliche Öle, die die Kinderhaut angenehm mit Feuchtigkeit versorgen. Sie ist frei von Sulfaten, Mikroplastik und Inhaltsstoffen, die Meeresorganismen gefährden könnten. Die Formel ist natürlich und vegan. Die Sonnencreme lässt sich leicht verteilen, zieht schnell ein, hinterlässt keine sichtbaren Spuren und fettet nicht.

Nachteile: Ich konnte keine feststellen.

After-Sun-Pflege für Kinder

Uriage Bébé 1st Mineral Cream SPF 50+

Was mir am besten gefallen hat: Diese tolle Sonnencreme ist die perfekte „Ergänzung“ für Ausflüge oder zum Mitnehmen an Bord. Die 50-ml-Packung passt in jeden Rucksack bzw. jede Hand- oder Wickeltasche. Sie ist ideal für das Gesicht und zum gelegentlichen Nachcremen geeignet. Und sie ist auch für die Kleinsten geeignet.

Vorteile: Auch hier kann ich bestätigen, dass die Sonnencreme für empfindliche Kinderhaut perfekt verträglich ist. Das ist für mich entscheidend. Die mineralische Creme Uriage Bébé 1st Mineral Cream SPF 50+ schützt vor UVA- und UVB-Strahlen, spendet Feuchtigkeit und ist wasserfest. Das bedeutet jedoch nicht, dass ein einmaliges Eincremen ausreicht, sondern vielmehr, dass der Hautschutz auch nach dem ersten Wasserspritzer oder Schwitzen erhalten bleibt. Das Verteilen gelingt nicht mehr ganz so leicht wie bei den vorherigen Cremes. Dafür gefällt mir aber umso besser, wie schön hydratisiert und geschmeidig die Haut danach ist.

Nachteile: Sie hinterlässt einen leichten weißen Film.

La Roche-Posay Anthelios Dermo-Pediatrics

Was mir am besten gefallen hat: Die Konsistenz des leichten Sonnenfluids ist absolut göttlich. Man braucht wirklich nur ein paar Sekunden, um es einzuarbeiten. Die Haut ist hinterher wunderbar hydratisiert und überhaupt nicht fettig oder klebrig. Ich liebe auch die praktische Verpackung (50 ml), die leicht in meine Tasche passt. So hat man dieses kleine Wunderwerk immer griffbereit.

Vorteile: Das leichte Sonnenfluid La Roche-Posay Anthelios Dermo-Pediatrics SPF 50 schützt die empfindliche Kinderhaut (auch atopische) zuverlässig vor UVA- und UVB-Strahlen. Außerdem ist es extrem widerstandsfähig gegen Wasser, Schweiß und Sand. Es enthält Sheabutter, die die zarte Kinderhaut sanft mit Feuchtigkeit versorgt und pflegt. Nach einem Tag am Strand müssen Sie Ihre Kinder daher nicht mehr zum Eincremen mit einer Bodylotion überreden, weil sie überhaupt keine trockene Haut haben werden. Und ich muss noch einmal betonen, dass Sie diese Konsistenz einfach lieben werden. Ich gebe zu, dass ich es auch sehr gern für das Gesicht verwende.

Nachteile: Ich konnte keine feststellen.

Babys im Alter unter 6 Monaten sollten keiner direkten Sonneneinstrahlung ausgesetzt werden. Sollte sich dies nicht vermeiden lassen, dann verwenden Sie spezielle Sonnenschutzmittel für die Kleinsten. Bei älteren Kindern wählen Sie stets die Variante entsprechend dem Alter und dem Hauttyp.

NIVEA SUN Kids

Was mir am besten gefallen hat: Es gibt Situationen, in denen ein Sonnenspray viel nützlicher ist. Zum Beispiel, wenn man einem Kind am Strand hinterherläuft. Dank der Farbgebung (hellblau) verliert man nicht den Überblick, welche Stellen man bereits behandelt hat. Und dieser klassische Nivea-Duft! Er erinnert mich total an meine Kindheit und ich liebe ihn.

Vorteile: Das gefärbte Sonnenspray mit LSF 50+ NIVEA SUN Kids schützt die Haut vor UVA- und UVB-Strahlen. Es lässt sich leicht verteilen und hinterlässt keine sichtbaren Spuren. Zudem müssen Sie sich keine Sorgen machen, dass Ihre Kinder hinterher zu Schlümpfen werden. Nach dem gründlichen Eincremen verschwindet die bläuliche Färbung vollständig. Denken Sie auch daran, dass Sie das Fläschchen vor dem Gebrauch gut schütteln! Achten Sie außerdem darauf, dass kein Sand in den Sprühkopf gelangt. Und Achtung, das Sonnenspray ist für Kinder ab 3 Jahren geeignet.

Nachteile: Ich konnte keine feststellen.

Ladival für Kinder

Was mir am besten gefallen hat: Die Creme hat eine sehr leichte Konsistenz, sodass sie sich gut verteilen lässt und auch schnell einzieht. Sie enthält Auszüge aus Weinrebe und Bienenwachs. Beide Inhaltsstoffe pflegen zuverlässig die Haut.

Vorteile: Die Ladival Sonnenmilch für Kinder bietet Ihren Kindern einen Dreifach-Schutz und zwar vor UVA-, UVB- und Infrarotstrahlen. Sie enthält keine Emulgatoren, Silikone, Mineralöle, Farbstoffe, Konservierungsmittel oder Mikroplastik. Der große Vorteil ist sicherlich auch der niedrige Preis. Der Hersteller gibt an, dass sie für die empfindliche Haut von Kindern und Krabbelkindern geeignet ist.

Nachteile: Sie enthält chemische UV-Filter.

Hat Ihnen unser Test von Sonnencremes für Kinder geholfen? Ganz gleich, für welches Produkt Sie sich entscheiden, seien Sie geduldig. Kinder mehrmals täglich einzucremen ist nämlich wirklich eine Herausforderung und sollte zur olympischen Disziplin werden.