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Geheimratsecken und kahler Kopf? Haarausfall bei Männern ist zum Glück ein Problem, das sich lösen lässt.

4.1.2023

Notino

4 Minuten Lesedauer

Solange die Haare noch da sind, würden sie das nie zugeben. Aber die Männer sind auf Ihr Haar genauso stolz wie die Frauen. Wegen genetischer Veranlagung sowie hormonell oder durch den Lebenswandel bedingt sind sie eindeutig häufiger vom Haarverlust betroffen. Was tun, um das Entstehen der verhassten Geheimratsecken oder gar einer Glatze möglichst hinauszuzögern?

Natürlicher Haarverlust ist okay

Jeder von uns, egal ob Frau oder Mann, verliert täglich zig Haare. Das kann bis in die Hunderte gehen. Das sind Haare, deren Wachstumszyklus schlichtweg am Ende ist. Sie erreichten die sog. Telogen- oder Ruhephase, in der sie sich nach der Phase des Wachstums aus den Haarfollikeln lösen. Bleiben Sie deshalb ruhig, wenn Sie im Kamm oder im Abfluss nach dem Waschen ein paar Haare finden. 

Vorsicht bei übermäßigem Haarausfall!

Aber was tun, wenn es einfach zu viele sind? Wenn der Haarausfall lange anhält und der Mann den gerechtfertigten Eindruck bekommt, dass diese Art von Haarausfall problematisch ist? Dann muss nach der Ursache gesucht werden. Wir empfehlen, eine dermatologische oder noch besser eine trichologische Praxis aufzusuchen, also eine/n Expertin/en für Haar- und Kopfhautgesundheit. 

Genug ist genug...

Auch zu viel Pflege kann zu verstärktem Haarausfall führen. Häufiges Styling. Ungeeignete Hitzebehandlungen. Häufiges Tragen von Mützen oder Helmen. Manchmal sind die Gründe recht banal. Es gibt halt Sachen, die die Haare nicht gut vertragen. 

Genetische Veranlagung? Oder eher die Hormone? Beides kann schuld sein!

Die meisten Männer bekommen ganz klassisch eine Glatze als Folge des höheren Alters (denn mit zunehmendem Alter werden die Haare schwächer und fallen verstärkt aus) sowie der genetischen Prädisposition. Doch das ist nicht der einzige Grund für Haarausfall bei Männern. Eine Rolle spielen auch die Geschlechtshormone. 

Bei Männern hängt der Haarausfall mit der sog. androgenen Alopezie, die oft bereits nach dem 30. Lebensjahr einsetzt – manchmal sogar vor dem 20. Geburtstag. Dahinter steckt die Umwandlung des Hormons Testosteron in Dihydrotestosteron. Dieses schwächt die Haarfollikel, aus denen dann die Haare ausfallen. 

Es gibt allerdings auch andere Arten der Alopezie.

Diese Erkrankung hat nämlich mehrere Varianten, sodass auch die Ursachen zumeist ziemlich unterschiedlich sind (oft hängen sie mit Autoimmunproblemen zusammen). Entsprechend unterschiedlich verläuft auch der Haarausfall. Während bei der androgenen Alopezie anfangs die sog. Geheimratsecken entstehen und die Haare in Richtung Scheitel ausfallen, zeigen sich bei anderen Typen herdartige Haarverluste, bei denen größere Flächen auf einmal betroffen sind. 

Kosmetikpflege gegen Haarausfall ausprobieren

Präventivmaßnahmen für die Gesundheit Ihrer Haare

  1. Achten Sie auf möglichst wenig Stress. Entspannen Sie sich, schlafen Sie gut. Bei Problemen mit Stress in der Arbeit können Sie sich an einen Coach wenden. 
  2. Ernähren Sie sich ausgewogen. Unsere Haare brauchen Magnesium, Biotin (also Vitamin H), Vitamine der B-Gruppe, Zink, Kupfer, Selen, Silizium… Deshalb sollten Sie vermehrt Hülsenfrüchte, Vollkornprodukte, Omega-Fettsäuren aus Nüssen, Samen und Salzwasserfischen sowie Reis, frisches Obst und Gemüse verzehren.
  3. Trinken Sie ausreichend. Allerdings keine süßen Softdrinks. Am besten ist normales frisches Wasser. 

Bei Problemen mit den Haaren ist optimale Pflege notwendig

Waschen und pflegen Sie Ihr Haar mit speziellen Produkten, deren Inhaltstoffe so konzipiert sind, dass sie die Gesundheit der Kopfhaut stabilisieren und dem Nachwachsen neuer, gesunder Haare zuträglich sind. 

Beim Kampf gegen Haarausfall sollten Sie nicht nur zu speziellen Shampoos für mehr Haarwachstum (typischerweise mit anregendem Koffein), sondern auch zu Tonika oder Seren gegen Haarausfall greifen. Auch Langzeit-Haarkuren sind oftmals hilfreich. 

Wissen Sie jetzt alles, was Sie über Haarausfall bei Männern (und nicht nur bei denen) wissen wollten? Super!