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Wir zeigen Ihnen, wie Sie zu „That Girl“ werden. Aber nicht für andere, für Sie!

3.1.2024

Jana Krajco

5 Minuten Lesedauer

Ein toxischer oder ein bewundernswerter und inspirierender Trend? Die Welt scheint sich bezüglich „That Girl“ nicht einig zu werden. Unserer Meinung nach reicht genügt eins – „That Girl“ nur für sich selbst zu sein, nicht für andere oder für die Schaffung einer Illusion von Perfektion in den sozialen Netzwerken. Womit sollte man beginnen?

New year, new me

Laut TikTok ist That Girl eine Frau, die früh aufsteht, um Yoga zu machen und grünen Saft zu frühstücken, die auch mit minimalem Make-up toll aussieht, eine perfekte Work-Life-Balance hat und in allem, was sie tut, erfolgreich ist. 

Löst das bei Ihnen eher Depressionen aus, weil Sie nicht mithalten können, als dass es Sie zu endloser Inspiration anregt? Uns geht es genauso. Wenn Sie also in diesem Jahr über das Motto „New year, new me“ nachdenken, vergessen Sie das stereotype That Girl und die bedeutungslosen Vorsätze ohne Rücksicht darauf, was wir wirklich wollen. 

Setzen Sie sich realistische Ziele

Die Hauptidee des That Girl-Trends würden wir jedoch gerne beibehalten. Es geht nämlich um eine bessere physische und geistige Gesundheit. Wir müssen die Sache aus einer Perspektive abseits von TikTok und anderen sozialen Netzwerken betrachten, und zwar so, wie wir sie brauchen. Und dazu gehört auch, dass Sie sich realistische Ziele setzen, die Sie tatsächlich erreichen können, ohne Burn-out zu erleiden. Aber denken Sie daran – es sollte weiterhin eine kleine Herausforderung sein, damit Sie Ihr besseres Ich finden. 

Tipp: Haken Sie gerne Dinge ab? Setzen Sie sich kurzfristige Ziele, beispielsweise für vierzehn Tage oder einen Monat, damit Sie die Freude beim Abhaken ordentlich genießen.

Das passt zu jedem „That Girl“

Zeit nur für Sie

Sie lesen darüber in jedem zweiten Motivationsartikel, finden aber trotzdem keine Zeit zum Tanzen, Malen, Lesen oder für andere Hobbys? Diese wird sich nämlich nicht einfach auf wundersame Weise finden. Sie müssen sie sich nehmen. Und Sie zu Ihrem (täglichen) Ritual machen, dessen Sie sich nicht berauben lassen. Auch wenn es nur 15 Minuten sind. 

Verwöhnen Sie sich

Wie lange ist es her, dass Sie im Kosmetikstudio waren oder zumindest ein langes Bad mit einer Gesichtsmaske genossen haben? Womöglich erinnern Sie sich nicht mehr genau, aber Sie wissen, dass es sehr angenehm war. Self-Care ist das A und O eines „That Girls“. Weil Sie es sich verdient haben. Mit gepflegten Augenbrauen und lackierten Fingernägeln werden Sie sich bestimmt äußerlich und innerlich besser fühlen. 

Machen Sie es sich bequem

Essen Sie gesünder und bewegen Sie sich 

Wir kommen langsam zur Kategorie der echten Herausforderungen. Aber auch hier gilt – gehen Sie es langsam an. Wenn Ihre Verpflegung eher an ein „Fastfood-Kochbuch“ erinnert, versuchen Sie damit zu beginnen, mehr Mahlzeiten zu essen, die Sie sich zu Hause zubereitet haben. Das ist gesünder, und außerdem sparen Sie Geld. 

Sie sollten Ihre Mahlzeiten auch besser planen. Das erleichtert auch das Einkaufen und außerdem müssen Sie abends keine Pizza mehr bestellen, wenn Ihr Kühlschrank (wieder) leer ist. Und bewegen Sie sich mehr. Wählen Sie eine solche Bewegung aus, die Ihnen Spaß macht. Zwingen Sie sich nicht ins Fitnessstudio zu gehen, wenn Sie eher Spaziergänge mögen. Die Hauptsache ist, dass Sie sich bewegen. Dadurch werden Endorphine freigesetzt und die ganze Welt wird schöner. 

Organisieren Sie sich 

Das Leben in einer chaotischen Umgebung gleicht einem hohen Maß an Stress. Wenn Sie also ständig das Gefühl haben, dass Sie nichts schaffen oder nicht wissen, wo Ihnen der Kopf steht, sollten Sie Ihre Prioritäten neu setzen, einen Plan erstellen und Ordnung in die verschiedenen Aspekte Ihres Lebens bringen – vom Kleiderschrank bis hin zu nicht erledigten E-Mails. Ordnung im Kopf wird ein willkommener Nebeneffekt sein. 

Tipp: Auch das Schreiben eines Tagebuchs kann einem „That Girl“ helfen, seine Gedanken zu ordnen. Schreiben Sie, am besten täglich, Ihre Gedanken, Pläne, Ziele und andere Dinge auf, die Ihnen durch den Kopf gehen. Auf diese Weise können Sie Ihre Verhaltensmuster überwachen, Ihre Fortschritte bewerten und vielleicht sogar negative Emotionen loswerden. 

Seien Sie nett (oder noch netter)

Wenn wir ein Kompliment bekommen, löst das in unserem Gehirn einen kleinen Orgasmus aus. Auch deshalb lächeln wir automatisch, wenn wir Komplimente für unsere neue Frisur oder eine Leistung am Arbeitsplatz bekommen. Und als echtes „That Girl“ sollten Sie Komplimente nicht nur annehmen, sondern vor allem auch selber machen. Wenn Ihnen etwas gefällt, sagen Sie es. So können Sie jemandem den Tag versüßen oder ihm ein Lächeln ins Gesicht zaubern und das ist, wie wir wissen, ansteckend. Das kann eine ganze Reihe von positiven Reaktionen auslösen!

Sind Sie mit einigen Punkten nicht so ganz einverstanden? Beim „That Girl“-Trend geht es doch nicht darum, dass wir alle gleich sind, im Gegenteil. Streichen, Überspringen und Hinzufügen von Punkten ist erwünscht, also keine Angst! Wir drücken Ihnen die Daumen!