Miniseriie über die Akne, Teil III: Wie wird man die Narben nach Akne los? | notino.de

Miniserie über die Akne, Teil III: Wie wird man die Narben nach Akne los?

Zu wissen, wie Sie Ihr Gesicht richtig pflegen und heilen sollen sowie, wie Sie bei Bedarf Pickel loswerden, ist im Falle einer Problemhaut nicht die einzige Herausforderung. Genauso wichtig ist es, das Wissen zu erwerben, wie Sie die Narben nach Akne beseitigen können (oder – im Idealfall – deren Entstehung sogar zu minimieren).

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Die Hauptvoraussetzung für einen glatten Akneverlauf ist die ganzheitliche Lebensumstellung. Sie müssen Ihre Ernährung und Trinkangewohnheiten umstellen, ausreichend schlafen und geeignete Kosmetikprodukte anwenden. Problemhaut muss regelmäßig gereinigt werden, denn auch das kann darüber entscheiden, ob die Akne die Haut vernarbt und wie diese Narben aussehen werden. Bioderma Sébium Gel Moussant schäumt schön und wird von vielen Anwendern sehr positiv bewertet. Diese Aussage gilt auch für die Reinigungslotion für Problemhaut von Eucerin. Drücken Sie Pickel nie aus. Denn ausgerechnet das unsachgemäße Ausquetschen ist die Hauptursache für tiefe Narben. Ausgedrückte Stellen können verschmutzt und infiziert werden. Sie entzünden sich, eine kleine Pustel verwandelt plötzlich in einen großen „Krater“.

Welche Creme hilft bei Akne?

Wenn Sie unter Akne leiden, können Sie nicht die erstbeste Creme auftragen. Es existieren ja nicht nur Produkte extra für die problematische Haut, sondern sogar Cremes gegen Akne, die die Narbenbildung bekämpfen. So eine ist zum Beispiel die La Roche-Posay Effaclar A.I.. Es ist eine Emulsion, die bis in tiefe Schichten pflegt und korrigiert. Sie stoppt bakterielle Prozesse und beugt so der Narbenentstehung vor. Zugleich aktiviert sie Regenerationsprozesse (Stichwort Hauterneuerung). Ganz ähnlich funktioniert auch die Effaclar H von derselben Marke. Sie erneuert auch die Hautbarriere, die viele zerstören, weil Sie die Problemhaut unsinnigerweise austrocknen wollen. Auch das Eucerin DermoPure Serum ist zu empfehlen.

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Öle, Aloe Vera oder Honig probieren!

Selbst wenn diese Empfehlung auf den ersten Blick nicht sehr sinnvoll aussieht (warum sollte man die fettige Problemhaut mit dickflüssigen „Ladungen“ belegen?!), hat sie Sinn. Wichtig ist, das richtige Öl auszuwählen. Gegen Narben eignet sich Hagebuttenöl (wegen höheren Linosäuregehalts) oder auch Nachtkerzenöl (mit Gamma-Linolensäure, die entzündungshemmend wirkt und regeneriert). Um die Aknenarben aufzuhellen und damit sie besser heilen, ist Kokosöl das Mittel der Wahl. Wenn Ihnen keines dieser Öle zusagt, probieren Sie es mit einem Aloe-Vera-Gel. Dieses ist starkt antibakteriell und heilend. (Übringens: Sehr ähnlich wirkt auch Honig!)

Ärztliche Unterstützung

Manchmal ist die Akne allerdings so sehr ausgeprägt, dass man trotz Pflege mit Kosmetik- und Naturprodukten den Hautarzt aufsuchen muss. In Kliniken für ästhetische Medizin wird man Ihnen helfen, die Akne in Griff zu bekommen. Dort weiß man, was mit Aknenarben zu machen ist. Um die Narben zu entfernen, kann Ihnen der Hautarzt beispielsweise ein chemisches Peeling verschreiben, eine IPL-Behandlung oder eine andere optimale Laseranwendung empfehlen. Die meisten Behandlungen funktonieren sehr gut, müssen aber wiederholt werden – dann sind die Ergebnisse wirklich großartig. Verändern Sie Ihr Leben!