Der Ursache auf den Grund gehen
Versuchen Sie zunächst zu entschlüsseln, warum Ihr Körper quasi beschlossen hat, sich vom Kopfhaar zu trennen. Es liegt ganz sicherlich nicht daran, dass Sie sich tagsüber nicht von Ihrer Lieblingsbaseballmütze trennen können oder nicht ohne ein Styling mit Haargel aus dem Haus gehen. Schauen Sie sich einmal in Ihrer männlichen Verwandtschaft um – kommt Ihnen der ein oder andere Verdacht? Man kann seine Gene nicht überlisten, und wenn auch Ihr Vater und Großvater mit Haarausfall zu kämpfen hatten, werden Sie wahrscheinlich ein ähnliches Schicksal erleiden. Dies bezeichnet man als androgenetische Alopezie. Welche Ursachen gibt es noch? Testosteron wird in das aktivere Dihydrotestosteron (DHT) umgewandelt. Dieses bewirkt, dass die Haarfollikel schrumpfen, das Haar schwächer und kürzer wird und beginnt, zum Scheitel hin lichter zu werden.
Aber auch andere Faktoren wie Stress oder ein emotionaler Schock können die Ursache für Haarausfall sein. Außerdem führen verschiedene Krankheiten, seien es Hautkrankheiten oder Autoimmunerkrankungen, zu Haarausfall. In diesem Fall spricht man von der sogenannten Alopecia areata. Auch ein Mangel an Vitaminen,insbesondere an B12, kann Haarverlust bewirken.