1. IPL ist keine Laserbehandlung! IPL steht für Intense Pulsed Light bzw. intensiv pulsierendes Licht. Lichtimpulse sind für das menschliche Auge nicht wahrnehmbar, sondern erscheinen uns als ein einziger Lichtblitz. „Zwar wird angegeben, dass die IPL-Haarentfernungsgeräte für die Heimanwendung sicher sind und die Lichtblitze kein Risiko für die Augen darstellen, aber ich persönlich empfehle bei regelmäßigen Behandlungen trotzdem zu einer Schutzbrille zu greifen“, sagt Ivana Pokorná von der Klinik für ästhetische Medizin Formositas über die Sicherheit von IPL-Haarentfernungsgeräten.
2. Überprüfen Sie Ihren Hauttyp und Ihre Haarfarbe. Die IPL-Haarentfernung ist vor allem für die helle Haut mit dunklen Härchen ideal geeignet, da die Lichtimpulse hier am leichtesten ihr Ziel finden. Hierbei zielt das gepulste Licht gezielt auf das Melanin (den Farbstoff im Haar) in den Haarfollikeln ab. Das Licht wird dabei absorbiert und in Wärme umgewandelt, wodurch die Haarfollikel bei wiederholter Anwendung dauerhaft zerstört werden.
Die IPL-Haarentfernungsgeräte verfügen über ein Spektrum geeigneter Hautfarben, und die neuesten Modelle der IPL-Haarentfernungsgeräte sind mit Sensoren ausgestattet, die die Hautfarbe ständig analysieren: Erscheint sie zu dunkel, dann wird kein Lichtblitz ausgelöst. Bei Haaren mit wenig Pigmenten (helle oder rote Haare) bringt die IPL-Haarentfernung nicht viel. Bei grauen Haaren, bei denen das Pigment bereits nichts mehr vorhanden ist, passiert sogar gar nichts.