In den letzten Jahren sind bei der Beautyroutine neben „dem Abschminken, dem Tönen und dem Auftragen“ von Pflegeprodukten viele weitere Pflegeschritte hinzugekommen. Nicht unüblich ist die folgende Reihenfolge der Beautyroutine: „Gesichtsreinigung und 15 weitere Pflegeschritte, Auftragen“. Neben Feuchtigkeitscremes sollten Sie unbedingt auf die Formulierung Ihrer Kosmetik achten. Zu häufig eingesetzten Wirkstoffen gehören zum Beispiel Retinol und Vitamin C sowie Glykolsäure.
Und wir sind uns sicher, dass Sie bestimmt schon Mal morgens mit einem roten Gesicht aufgewacht sind. Der Ursache hierfür könnte eine falsche Kombination von Wirkstoffen gewesen sein, die zu den Hautirritationen geführt hat. Erfahren Sie, welche Wirkstoffe man nicht miteinander kombinieren sollte und welche sich wiederum perfekt ergänzen. Lassen Sie uns anfangen!
Chemische Peelings (AHA/BHA-Säuren) und Retinol
AHA-Säuren (z. B. Glykol- oder Milchsäure) und BHA-Säuren (z. B. Salicylsäure) sowie Retinol sind peelende Wirkstoffe, die die Haut von abgestorbenen Hautzellen befreien und die Haut verjüngen. Wenn man es jedoch übertreibt, dann kann morgens eine böse Überraschung erwarten. „Retinol kann mit anderen Produkten kombiniert werden. Dennoch sind die Reaktionen immer individuell zu betrachten. Es kommt nämlich darauf an, wie empfindlich Ihre Haut ist und wie sie Produkte mit Retinol verträgt. Falls Sie mit Retinol noch keine Erfahrungen gemacht haben, dann ist es nicht sehr empfehlenswert, diesen Inhaltsstoff mit anderen Wirkstoffen zu kombinieren“, erklärt die Dermatologin MUDr. Greta Wohl vom Laser Center Anděl in Prag.