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Wie wird man Augenringe los? Wir wissen, was hilft

2.5.2026

Kristýna Tománková

9 Minuten Lesedauer

Braun, violett, rot oder gelblich? Dunkle Ringe um die Augen können die unterschiedlichsten Farbtöne und Formen haben, aber eines haben sie gemeinsam – sie sehen nicht schön aus. Das Gesicht wirkt müde und krank, deshalb verstecken wir sie lieber unter einer Schicht Concealer. Wir verraten Ihnen, warum dunkle Augenringe entstehen und wie man sie bekämpfen kann.

Was bedeuten Augenringe und warum treten sie auf?

Manchmal sind Augenringe einfach auf eine anstrengende Nacht zurückzuführen, manchmal auf die Veranlagung, das Altern oder den Lebensstil. Gelegentlich können sie auf gesundheitliche Probleme wie Anämie, Leber- oder Schilddrüsenprobleme hinweisen, aber keine Panik. Wenn Sie keine anderen gesundheitlichen Beschwerden haben, handelt es sich höchstwahrscheinlich nur um ein ästhetisches Problem. Meistens handelt es sich um eine Ansammlung von Äderchen und durchscheinendes Blut oder Pigmentflecken.

Wirksame und bewährte Augenmasken

Was verursacht Augenringe? Hier sind die sechs Hauptursachen

  • Schlafmangel und Müdigkeit - Schwarze Augenringe unter den Augen nach einer schlaflosen Nacht? Hier kommen viele Faktoren zusammen – Stress, Flüssigkeitsmangel, eine verlangsamte Durchblutung oder vielleicht auch Alkohol. Die Haut wird blass und die Blutgefäße unter den Augen treten deutlicher hervor. Und voilà, schon sind die Ringe da!
  • Dünne Haut und Hautalterung - Die Haut unter den Augen ist von Natur aus sehr zart und dünn, sodass sich dort angesammeltes Blut und ein Netz aus winzigen Äderchen abzeichnen können. Mit zunehmendem Alter wird die Haut zudem dünner, der Kollagengehalt nimmt ab und die Haut verliert ihre Kraft zur „Abdeckung“.
  • Dehydrierung - Flüssigkeitsmangel führt zu eingefallenen Augenringen, die wie tiefe, dunkle Schatten aussehen. Sie sind ein Warnsignal, dass Sie auf eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr achten sollten.
  • Allergien und Reizungen - Allergische Reaktionen, Nasennebenhöhlenentzündungen oder etwa eine Bindehautentzündung – diese gesundheitlichen Probleme können geschwollene Augenringe verursachen. Lassen Sie zunächst die gesundheitlichen Beschwerden von Ihrem Arzt behandeln und die Augenringe verschwinden möglicherweise gleich mit. Wenn nicht, liegt das Problem woanders.
  • Ungesunder Lebensstil - Rauchen, Alkohol, Stress oder übermäßige Belastung durch blaues Licht von Displays und Bildschirmen wirken sich direkt auf die Hautqualität aus. Sie beschleunigen die Alterung und die Verdünnung der Haut, wodurch auch Augenringe stärker hervortreten.
  • Hyperpigmentierung - Schwarze Augenringe können auch durch Pigmentverfärbungen verursacht werden. Es handelt sich also nicht um durchscheinende Äderchen, sondern um deutlich braune Ringe unter den Augen, die meist auf übermäßige Sonneneinstrahlung oder hormonelle Veränderungen zurückzuführen sind.

Die beliebtesten Cremes gegen Augenringe

Wie kann man Augenringen vorbeugen?

Wenn Sie nach einer Möglichkeit suchen, Augenringe loszuwerden, sollten Sie zunächst Ihren Lebensstil umstellen. Lesen Sie alle fünf Punkte durch und prüfen Sie, ob Sie in einem Bereich noch Verbesserungspotenzial haben.

  • Schlafen Sie gut? Gönnen Sie sich täglich 7–8 Stunden guten Schlaf. Es kommt nicht nur auf die Dauer an, sondern auch auf die Qualität. Schaffen Sie sich Rituale für ein besseres Einschlafen und eine ruhigere Nacht.
  • Achten Sie auf eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr. Generell werden etwa 30 ml reines Wasser pro Kilogramm Körpergewicht empfohlen. Im Sommer ist es natürlich mehr – ruhig auch 50 ml.
  • Schränken Sie den Konsum von Alkohol und das Rauchen ein. Dafür wird Ihnen jede Zelle Ihres Körpers danken, nicht nur Ihre Haut
  • Nehmen Sie Lebensmittel in Ihren Speiseplan auf, die reich an Vitamin K, C und Eisen sind. Sie tragen dazu bei, die Haut zu straffen, zu stärken und ihr mehr Farbe zu verleihen, wodurch die Äderchen unter der Haut weniger deutlich hervortreten.
  • Haben Sie Pigmentflecken um die Augen oder sonnengereizte Haut? Eine Augencreme mit hohem Lichtschutzfaktor oder eine Sonnenbrille sollten zu Ihren täglichen Begleitern werden.

Was hilft gegen Augenringe? Suchen Sie nach diesen Inhaltsstoffen

Augencremes und -gele oder Augenmasken sind in der Regel die erste Wahl, wenn man Augenringe schnell loswerden will. Wenn Sie diese Produkte jedoch täglich anwenden und die Augenringe trotzdem nicht verschwinden, fehlen ihnen möglicherweise die richtigen Inhaltsstoffe. Auch wenn jedes Produkt anders auf die Haut wirkt, haben sie doch alle dasselbe Ziel: Augenringe so schnell wie möglich zu minimieren.

  • Koffein – reduziert Schwellungen und fördert die Mikrozirkulation 
  • Vitamin C – hellt den Hautton auf und vereinheitlicht ihn
  • Hyaluronsäure – spendet Feuchtigkeit und füllt feine Linien auf
  • Retinol – fördert die Kollagenbildung
  • Peptide – straffen und regenerieren die Haut
  • Niacinamid – hilft bei Pigmentflecken

Wie kaschiert man Augenringe? 

Bis die Augenringe verschwinden, können Sie sie mit einem Augen-Concealer kaschieren. Dieser lässt sich mit Make-up, BB-Creme oder einem leichten Tint kombinieren.

  1. Wählen Sie einen Farbton, der eine Nuance heller ist als Ihr Hautton.
  2. Tragen Sie 2–3 Tupfer Concealer unter dem Auge auf.
  3. Verteilen Sie ihn mit den Fingern oder einem Schwämmchen, bis er vollständig eingezogen ist.

Bei der Auswahl eines Concealers hilft Ihnen dieser Testbericht über die besten Concealer gegen Augenringe

Die besten Concealer gegen Augenringe

Tipp! Sie wissen nicht, welche Creme Sie wählen sollen? Wir haben einige davon bereits für Sie getestet. Schauen Sie sich unseren Test zu Cremes gegen Augenringe an.

Was hilft gegen Augenringe? Bewährte Hausmittel

Sie sind nicht von Hausmitteln überzeugt? Manche mögen zwar etwas seltsam wirken, aber wir wissen, dass sie wirken. So können sie eine angenehme Bereicherung für Ihren Alltag sein.

  • Kartoffelscheiben – Enzyme und Stärke helfen, Pigmentflecken aufzuhellen und den Hautton auszugleichen. Außerdem sorgen sie für eine angenehme Kühlung.
  • Gekühlte Beutel mit schwarzem oder grünem Tee – Koffein und Antioxidantien helfen, die Blutgefäße zu verengen, sodass durchscheinende Äderchen weniger auffallen. Ein zusätzlicher Vorteil? Sie kühlen und lindern Schwellungen.
  • Massage mit Mandelöl – Die Massage der Augenpartie fördert die Durchblutung und Hautöl pflegt die Haut und hellt die Haut auf.
  • Eine Mischung aus Honig und Zitrone – Während Honig Feuchtigkeit spendet und beruhigt, hellt Zitrone dank Vitamin C die Augenpartie auf. Eine tolle Kombination, die gegen Augenringe hilft, aber Vorsicht: Bei empfindlicher Haut kann sie zu Reizungen führen.

Hilft eine Massage auch gegen Augenringe?

Wenn die Hauptursachen für Augenringe eine schlechte Mikrozirkulation, Müdigkeit und Stress sind, kann eine Massage wirksam sein. Sie verbessert nämlich die Durchblutung und mildert so die bläuliche Verfärbung, die durch sauerstoffarmes Blut verursacht wird.

Wie führt man die Massage durch? 

1. Tragen Sie eine kleine Menge Creme oder Öl auf.

2. Massieren Sie das untere Augenlid mit kreisenden Bewegungen des Fingers oder eines Massagewerkzeugs sanft vom inneren Augenwinkel nach außen und das obere Augenlid von außen nach innen. Dabei sollten Sie das gesamte Auge fließend umkreisen.

3. Wiederholen Sie dies auch am anderen Auge.

Beliebte Massagehilfen für die Augenpartie

Was davon sollten Sie sich holen?

Augenringe können sowohl Frauen als auch Männer belasten und treten unabhängig von Alter oder Hauttyp auf. Ihre Ursachen sind vielfältig – von der Veranlagung bis hin zum Lebensstil. Der Schlüssel zu ihrer Linderung liegt in einer Kombination aus ausreichend Schlaf, Flüssigkeitszufuhr, den richtigen Pflegeprodukten und gegebenenfalls auch kosmetischen Behandlungen. Wenn Sie nach einer wirksamen Lösung suchen, sollten Sie auf hochwertige Augencremes mit Wirkstoffen wie Koffein, Vitamin C, Hyaluronsäure oder Retinol setzen, die die Augenpartie aufhellen, straffen und auffüllen. Und wenn Sie Augenringe als großes Problem empfinden, lassen Sie sich von Experten in einem ästhetischen Zentrum beraten und sprechen Sie auch mit Ihrem Arzt, ob möglicherweise eine gesundheitliche Ursache dahintersteckt.

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