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Was hilft beim Windelausschlag?

Was ist ein Windelausschlag?

Der Windelausschlag ist in der Fachsprache unter dem Begriff Intertrigo bekannt. Dabei handelt es sich um rote bis gerötete Hautstellen, die nicht ausreichend belüftet wurden und sich entzündet haben. In der Regel sind vor allem kleine Babys vom Hautwolf betroffen. Er kann jedoch auch in den Hautfalten von Menschen mit Übergewicht auftreten. Bei Babys tritt der Windelausschlag am häufigsten in der Leistengegend, am Gesäß, in den Achselhöhlen oder unter dem Nacken auf.

Befreien Sie Ihr Baby von unangenehmem Wundsein! Erfahren Sie Tipps, wie Sie den Windelausschlag loswerden und wie Sie ihm vorbeugen können.

Warum bekommt mein Baby einen Windelausschlag?

Viele Mütter glauben, dass sie einen Windelausschlag beim Baby zu 100 % kennen. Denn sie haben ein Bild von hässlich aussehenden, roten Hautstellen in ihrem Kopf verankert. Die Wahrheit ist, dass jede Rötung nicht normal ist. Auch bei einer leicht geröteten Haut handelt es sich um einen Windelausschlag. Wenn Sie also nicht sicher sind, ob Ihr Baby einen Windelausschlag hat, dann sollten Sie die Farbe der betroffenen Stelle mit der Farbe der Haut an den Händen vergleichen.

Windelausschlag tritt am häufigsten als Folge von nicht belüfteter Haut auf. Wenn Sie Wegwerfwindeln verwenden, dann sollten Sie diese häufig wechseln, am besten nach dem ersten Einnässen. Wischen Sie das Gesäß nicht mit Feuchttüchern ab, wenn es in die Windel gemacht hat, sondern unter fließendem, lauwarmem Wasser. Und bevor Sie eine neue Windel anziehen, sollten Sie die Haut immer sanft abtrocknen und kurz an der Luft lassen. Selbst leicht feuchte Haut neigt dazu, schnell einen Windelausschlag zu bekommen.

 

Wenn Sie Stoffwindeln verwenden, dann sollten Sie sie regelmäßig mit einem babysicheren, hypoallergenen und parfümfreien Waschmittel waschen.

Der Grund für Windelausschlag kann auch eine ungeeignete Windelgröße sein. Braucht Ihr Baby eine größere Windel? Halten Sie sich nicht strikt an das empfohlene Gewicht auf der Verpackung, sondern entscheiden Sie nach Ihrem eigenen Ermessen. Das Gleiche gilt für Kleidung. Lockere Kleidung ist viel atmungsaktiver.

Synthetische Materialien, die die Kleidung dehnbar machen, tragen ebenfalls zum Windelausschlag bei. Wählen Sie Kleidung, die überwiegend aus Baumwolle oder Leinen besteht und nur etwa 5 % Elastan enthält.

In der Regel tritt der Windelausschlag auch beim Durchfall auf. Eine intensivere Hygiene, bei dem Sie Ihr Baby bei jedem Windelwechsel abspülen und mit einer Schutzcreme eincremen ist sehr empfehlenswert.

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Wie man den Windelausschlag richtig behandelt

Ein Baby mit Windelausschlag zu haben ist keine Schande, das kann jeder Mutter passieren. Es wäre jedoch eine Schande, wenn man nichts dagegen unternimmt. Was ist zu tun, wenn Sie die Windel wechseln und feststellen, dass Ihr Baby einen Windelausschlag bekommen hat?

1. Waschen Sie das Baby sanft, aber gründlich mit lauwarmem Wasser oder unparfümierter Seife. Sie können Ihrem Bad Kamille oder Ringelblumenöl hinzufügen, um die Haut zu beruhigen. Wenn Sie getrocknete Kräuter zu Hause haben, dann lassen Sie sie einfach ein paar Minuten ziehen und schütten Sie sie dann in das Bad.

2. Trocknen Sie die Haut anschließend ab, indem Sie sie sanft mit einer Baumwoll- oder noch besser Bambuswindel abtupfen. Bambuswindeln und Windeln aus Musselin sind teurer, haben aber eine weichere Struktur und sind schonender zur Haut.

 

3. Behandeln Sie die am meisten geröteten Stellen mit einer Wundsalbe. Möglicherweise müssen Sie mehrere ausprobieren, bevor Sie wissen, welche für Ihr Baby am besten geeignet ist. Wir raten aber davon ab, Babypuder wegen des umstrittenen krebserregenden Gehalts zu verwenden. Außerdem erwähnen viele Mütter, dass es dazu neigt, in den Hautfalten zu verklumpen.

4. Der entscheidende Moment! Ziehen Sie dem Baby nicht sofort eine Windel an, sondern lassen Sie es so lange wie möglich ohne Windel strampeln. Wenn es kalt ist, dann sollten Sie dem Baby Socken und ein T-Shirt anziehen und es mit einer leichten Decke überdecken. So atmungsaktiv die heutigen Windeln auch sind, die Haut atmet ohne sie immer besser.

Manchmal dauert es ein paar Tage, bis der Windelausschlag verschwunden ist. Das Wichtigste ist, dass die Haut trocken, sauber und gut belüftet ist. Wenn Sie seit mehr als einer Woche mit Windelausschlag zu kämpfen haben, dann sollten Sie Ihren Kinderarzt aufsuchen. Möglicherweise hat Ihr Baby sogar einen Hefe-Windelausschlag. In diesem Fall hilft eine verschreibungspflichtige Salbe.

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