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Atemüberwachung für Babys – Helfer für ruhige Nächte

17.5.2022

Notino

4 Minuten Lesedauer

Sie erwarten ein Baby und haben Spaß an der Planung und Vorbereitung der Babyausstattung? Neben der Auswahl eines Kinderwagens und der Kleidung für die ersten Monate überlegen Sie wahrscheinlich auch, ob Sie ein System zur Atemüberwachung für Babys anschaffen sollen. Es ist ganz natürlich, dass Sie auch während des Schlafs Ihres Babys möchten, dass es geschützt ist.

Diese Art von Gerät überwacht die Regelmäßigkeit der Atmungsfrequenz bei einem schlafenden Baby. Wenn es aufhört zu atmen, dann gibt die Sensormatte ein lautes Alarmsignal von sich, um Ihnen mitzuteilen, dass Sie eingreifen und erste Hilfe leisten müssen.

Die Atmung von Kindern kann unregelmäßig sein, besonders im ersten Lebensjahr. Trotz Ihrer Bemühungen kann es passieren, dass das Baby aus verschiedenen Gründen aufhört zu atmen, zum Beispiel wenn die Atemwege blockiert sind. Manchmal vergisst das Baby zu atmen, es kann auch vorkommen, dass das Baby nach dem Stillen stark rülpst, auf dem Rücken liegt und sich übergibt, Atemprobleme hat usw.

Die Gefahr eines Atemstillstands steigt bei Viruserkrankungen, Fieber, Krämpfen und obstruktiver Bronchitis. Insbesondere Kinder mit perinatalen Risiken, Frühgeborenen und Menschen mit Schlafapnoe sollten stärker überwacht werden.

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Wie funktioniert eine Atemüberwachung für Babys? Bei der Atemüberwachung Jablotron Nanny BM-02 wird die mit dem Gerät verbundene Sensormatte unter die Matratze des Kinderbettes platziert, wo das Baby gewöhnlich schläft. Das Gerät überwacht die Atmung des Babys. Sobald die Atemfrequenz unter 8 Atemzüge pro Minute sinkt, wird ein Alarm ausgelöst, der selbst bei geschlossenen Türen hörbar ist.

Die Handhabung der Atemüberwachung ist sehr einfach: Einfach die Batterien in die Steuereinheit mit Kontrollleuchten und akustischer Sirene einlegen, das Sensorkissen unter die Matratze legen und einschalten.

In dem Moment, wo Sie Nanny zum Kinderbett ruft, ist es besonders wichtig zu wissen, was Sie jetzt tun müssen. Wenn Sie das Warnsignal des Atemmonitors hören, prüfen Sie zunächst, ob das Baby weint oder sich bewegt.

Nehmen Sie das Baby aus dem Bettchen und legen Sie es auf eine ebene Fläche. Würde man das Baby im Kinderbett liegen lassen, dann würde eine indirekte Herzmassage keine Wirkung haben, weil Sie Ihr Kind lediglich in die Matratze drücken würden. 

Versuchen Sie zunächst, das Kind an der Fußsohle zu stimulieren (d. h. an der Unterseite des Fußes). Nennen Sie Ihr Kind beim Namen. Wenn es nicht reagiert, indem es sich bewegt, schreit oder weint, dann rufen Sie laut in Ihrer Nachbarschaft um Hilfe. Wenn Sie jemanden dabei haben, bitten Sie ihn, die Notrufnummer 112 zu wählen.

Bringen Sie den Kopf des Babys in eine neutrale Position. 
Wenn das Kind älter als 1 Jahr alt ist, dann neigen Sie den Kopf des Kindes und entfernen Sie sichtbare Hindernisse in den Atemwegen. Aber suchen Sie niemals blindlings im Mund!

Überprüfen Sie die Atmung über einen Zeitraum von 10 Sekunden. Legen Sie Ihr Ohr an den Mund des Kindes, hören Sie, ob es atmet und beobachten Sie die Brustbewegungen.

Wenn das Kind nicht atmet, dann nehmen Sie einen Atemzug und setzen Sie Ihren eigenen Mund auf den Mund und die Nase des Säuglings. Blasen Sie über 1 Sekunde lang Luft in dem Mund ein, damit sich der Brustkorb des Babys hebt. Wiederholen Sie den gesamten Vorgang 5 Mal.

Drücken Sie mit zwei Fingern 15 Mal auf die Mitte des Brustbeins zwischen den Brustwarzen. Drücken Sie mit einer Frequenz von etwa 2 Mal pro Sekunde (im Rhythmus der Songs „Jingle Bells“ oder "Stayin´ Alive“ von den Bee Gees) auf das Brustbein. Die optimale Drucktiefe bei Kindern liegt bei 1/3 der Brustkorbdurchmessers

Rufen Sie nach 1 Minute die Notrufnummer 112 an, falls die Hilfsperson dies noch nicht getan hat.

Nachdem Sie die Nummer 112 gewählt haben, stellen Sie das Telefon auf den Modus Freisprechen und legen Sie es neben den Kopf des Kindes. Bleiben Sie ruhig und verschwenden Sie keine Zeit. Wiederholen Sie die Erste-Hilfe-Maßnahmen in der gleichen Reihenfolge während Sie die Nummer wählen, d. h. 15 Mal auf den Brustkorb drücken und 2 Beatmungsversuche durchführen. Folgen Sie dann den Anweisungen des Mitarbeiters, den Sie über der Notrufnummer erreicht haben.

Die Mutterliebe ist natürlich auch mit Sorgen verbunden, so dass Sie nichts dem Zufall überlassen wollen und Ihr Baby in Sicherheit ist. Ein Gerät zur Atemüberwachung hilft Ihnen in dieser Situation, denn es überwacht kontinuierlich die Atmung und die Bewegungen Ihres Babys, wenn Sie eine Auszeit brauchen.