Alle kennen Erdnussbutter! Diese weltweit populäre Delikatesse schmeckt gut und liefert dabei Proteine sowie einige Vitamine und Mineralstoffe. Kein Wunder, dass die Produzenten stets verbesserte Herstellungsverfahren einführen und neue Geschmacksrichtungen auf den Markt bringen. Erdnusscreme, denn so sollte man die sog. Erdnussbutter richtig benennen, wird in vielen Küchen auf der ganzen Welt verwendet.
Hochwertige Erdnussbutter kann man aus gerösteten Erdnüssen auch zuhause zubereiten. Hierzu brauchen Sie eine leistungsstarke Mühle – ansonsten droht, dass Sie nach ein paar Versuchen ein neues Gerät kaufen müssen. Aber wie wird Erdnussbutter industriell produziert?
Es gibt viele verschiedene Sorten – wie Virginia, Runner, Valencia usw. Einige Sorten eignen sich für die Zubereitung von Erdnussbutter, aus anderen wird Öl hergestellt und noch andere werden als klassische Erdnüsse verkauft. Jeder Erdnussbutterproduzent muss vor der Zubereitung die gelieferten Erdnusschargen testen.
Noch ungeröstete Erdnüsse müssen sortiert und von eventuellen Verunreinigungen befreit werden.
Beim Rösten wird etwas Öl freigesetzt (das vereinfacht dann die Umwandlung in eine Paste). Zugleich werden der Geschmack und das Aroma verstärkt. Denn ungeröstete Erdnüsse sind nicht sonderlich lecker.
Es gibt zwei Arten der Röstung – erstens die trockene Methode, also das Rösten mit Heißluft. Diese Art ist gesünder. Bei der zweiten Methode röstet man Erdnüsse in Öl. Dadurch wird Erdnussbutter mit weiteren Fetten angereichert, die aber nicht selten minderwertiger sind als das Erdnussöl selbst.
Diese Zubereitungsphase hat entscheidenden Einfluss auf die finale Farbe und den Geschmack der Erdnussbutter. Ist die Erdnussbutter sehr dunkel, weist das darauf hin, dass die Erdnüsse zu stark geröstet wurden. Dann schmecken sie intensiv, aber bitter. Ist sie zu hell, bedeutet das, dass die Erdnüsse noch ziemlich roh waren und fahl schmecken. Die Konsistenz ist dann ziemlich zäh.
Geröstete Erdnüsse werden dann in spezielle Maschinen (Kolloidmühlen, Melanger u. Ä.) geschüttet, wo sie zermahlen werden. {cf> Die Mahldauer beeinflusst die Konsistenz
Wenn das finale Produkt, also die Erdnussbutter frei von Zucker und sonstigen Zusatzstoffen bleiben soll, wird es anschließend in die Gläser eingefüllt. Wenn man sie allerdings weiter veredeln will und Erdnussbutter mit weißer Schokolade, Erdnussbutter mit Proteinen oder etwa Erdnussbutter mit salzigem Karamell erhalten möchte, wird die Erdnusspaste in diesem Schritt mit weiteren Komponenten vermischt.
Ist Erdnussbutter gesund? Das hängt wie immer vom Kontext unserer Gesamternährung ab – bei Erdnüssen, die reich an Fetten sind, kommt es auch auf die Menge an. Aber ja, Erdnüsse und Erdnussbutter sind im Grunde genommen gut und gesund. Erdnussbutter enthält:
Obwohl Erdnussbutter gesund ist, sollte man sie in Maßen zu sich nehmen – vor allem, wenn sie auch Zucker oder Salz enthält.
Erdnussbutter ist in diversen Varianten erhältlich:
Tipp: In der letzten Zeit gewinnt auch Erdnussbutter in Pulverform an Beliebtheit. Die Herstellungsmethode ist ziemlich ähnlich, nach dem Mahlen wird aber ein Teil des Öl abgeschieden. Das wird mithilfe unterschiedlicher Methoden wie Pressen oder Zentrifugieren erzielt. Die so gewonnene Masse wird anschließend getrocknet. Der Feuchtigkeitsanteil muss möglichst reduziert werden. Nach dem Trocknen wird das Produkt in feines Pulver zermahlen und verpackt.
Dieses Pulver hat einen niedrigeren Fettanteil, aber nach wie vor intensiven Erdnussgeschmack. Es eignet sich zum Beispiel für Smoothies.
Wie wählt man also die beste Erdnussbutter, wenn es so viele Varianten gibt? In erster Linie sollte sie Ihnen schmecken. Zudem sollte sie möglichst wenig entbehrliche Zutaten (Salz, Öl, Zucker) enthalten.
Klar, in der Küche – als Alleskönner! Sie können sie auf Toasts streichen oder aber:
Kaufen Sie Erdnussbutter noch heute, um Ihren Speiseplan wieder ein Stück weit ausgewogener zu gestalten. Schauen Sie sich am besten unsere ganze Sektion mit gesunder Ernährung an, um zu entdecken, dass ein gesunder Lebensstil durchaus gut schmecken kann.


