Gymnastikbälle sind ein beliebtes und oft auch unterhaltsames Sport-Tool, das Ihnen in Fitnessstudios, Reha-Zentren oder sogar Büros begegnet. Dieser Ball, auch Reha-Ball, Gewichtsball oder Gymball (eventuell Fitball) genannt, kann jedoch viel mehr, als es auf den ersten Blick scheint. Finden Sie heraus, ob Sie Ihre Rückenschmerzen vielleicht durch Übungen auf einem Gymnastikball etwas lindern könnten.
Die Geschichte der Gymnastikbälle geht bis in die 60er Jahre des 20. Jahrhunderts zurück, als der italienische Spielzeughersteller Aquilino Cosani den ersten Gymnastikball für Rehabilitationsübungen herstellte. Der ursprüngliche Verwendungszweck war also eher medizinischer Natur, aber schon bald stellte sich heraus, dass diese Bälle auch im Fitness- und Sportbereich eine breitere Anwendung finden.
Wenn Sie einen Gymnastikball in Ihre Trainingsroutine einbauen, können Sie von zahlreichen Vorteilen profitieren:
Es gibt verschiedene Gymnastikball-Übungen. Probieren Sie einige der beliebtesten Übungen aus:
Abgesehen davon ist es auch toll, ihn für einige Stunden als Sitzball zu benutzen. Ja, genau, setzen Sie sich während der Arbeit auf einen Gymnastikball statt auf Ihren Bürostuhl. Beim Sitzen auf der instabilen Oberfläche eines Balance Balls werden nämlich die Bauchmuskeln und die Muskeln entlang der Wirbelsäule aktiviert, die helfen, das Gleichgewicht zu halten. Außerdem kann er dabei helfen, Rückenschmerzen zu lindern und die Körperhaltung zu verbessern. Das Sitzen auf dem Ball erfordert eine aktive Muskelbeteiligung, während normale Stühle ein passives Sitzen ermöglichen. Aktives Sitzen kann die Körperhaltung verbessern und den Blutkreislauf anregen, was hilft, die Energie bei längerem Sitzen aufrechtzuerhalten.
Die richtige Größe des Gymnastikballs ist entscheidend. Sie sollten eine Größe wählen, bei der Ihre Knie und Hüfte beim Sitzen einen Winkel von 90 Grad bilden. Die Ballhersteller geben in der Regel die empfohlene Größe je nach Körpergröße an:
Es gibt aber auch kleinere Bälle mit einem Durchmesser von 18–26 cm, die für Pilates und andere Arten von Krafttraining verwendet werden können.
Berücksichtigen Sie bei der Auswahl eines Gymnastikballs auch die Festigkeit und Qualität des Materials, damit Sie Gewissheit haben, dass er den Belastungen Ihrer Aktivitäten standhält.
Ein solcher Gymnastikball ist für alle geeignet – für Kinder, Erwachsene und sogar für Schwangere. Ein Gymnastikball in der Schwangerschaft bietet eine Reihe von Vorteilen, wie z. B. die Stärkung des Beckenbodens und der Bauchmuskulatur, was die Rückenschmerzen verringern und eine stabile Rumpfmuskulatur fördern kann. Beim Training auf dem Gymnastikball wird auch das Gleichgewicht und die Körperhaltung verbessert, was besonders wichtig ist, da sich in der Schwangerschaft das Körpergewicht verändern und somit Druck auf die Wirbelsäule ausüben kann. Das Dehnen der Muskeln auf dem Gymnastikball hilft, Verspannungen zu lösen und die Beweglichkeit zu verbessern, was Sie während der Schwangerschaft bestimmt zu schätzen wissen werden.
Wenn Sie also mit dem Training anfangen, Ihr bestehendes Training aufpeppen oder Rückenschmerzen lindern möchten, holen Sie sich einen aufblasbaren Gymnastikball und lernen Sie, wie Sie mit ihm richtig trainieren und darauf sitzen können.
Wenn Sie zu Hause ein kleines Fitnessstudio einrichten möchten, sollten Sie sich Hanteln, Fitnessbänder, Bauchmuskel-Roller sowie weitere Übungstools ansehen.


