Nicht komedogene Kosmetik: Poren die atmen

30. September 2021Notino
Kennen Sie den Begriff nicht komedogene Kosmetik? Zwei Dinge sind gewiss. Erstens: Der Begriff ist schwer auszusprechen. Zweitens: Diese Art von Kosmetik verstopft nicht die Poren! Ein Hoch auf diejenigen von uns, die immer auf der Suche nach Hautpflegeprodukten sind, deren Formulierungen unsere ohnehin schon launische Haut nicht reizen oder unnötig belasten. Auf welche nicht komedogenen Inhaltsstoffe sollte man achten und welche Hautpflegeprodukte sind einen Versuch wert? Darüber werden wir gleich sprechen.

Was versteht man unter (nicht) komedogener Kosmetik?

Dieser Begriff ist an einen anderen kosmetischen Begriff angelehnt, nämlich Komedonen. Komedonen kennt bestimmt jeder. Es sind die lästigen, schwarzen Mitesser. Falls Sie sich also für nicht komedogene Produkte entscheiden, verwenden Sie nur Hautpflegeprodukte mit Inhaltsstoffen, die die Poren nicht verstopfen. Hierdurch sinkt die Wahrscheinlichkeit, dass Sie schwarze Mitesser oder Pickel bekommen. 

Wann sollte man nicht komedogene Kosmetik verwenden?

Wie wir bereits erwähnt haben, sind diese Produkte eine hervorragende Vorbeugung gegen verstopfte Poren, ein Problem, das mit übermäßiger Talgproduktion einhergeht und die Entstehung von schwarzen Mitessern oder Akne fördert. 

Es lohnt sich also auf jeden Fall, bei problematischer Haut nach nicht komedogenen Inhaltsstoffen Ausschau zu halten. Denn es ist auf jeden Fall besser, diese Art von Kosmetik zur Vorbeugung zu verwenden als zur Rettung, wenn bereits Probleme vorhanden sind. Natürlich können Sie mit Qualitätsprodukten Pickel oder schwarze Mitesser auch nach ihrem Auftreten reduzieren, aber Prävention ist der effektivere Weg. Falls Sie also wissen, dass Ihre Haut häufig unter Pickeln leidet, dann sollten Sie versuchen, komedogene Substanzen in Ihrer Schönheitsroutine zu meiden. 

Wie man Komedogenität erkennt

Zu wissen, welches Produkt komedogen ist und welches nicht, ist nicht ganz einfach. Es gibt nämlich keine gesetzlichen Regelungen für die Kennzeichnung eines Produkts als (nicht) komedogen. 

Was Ihnen aber sehr helfen wird, ist die so genannte Komedogenitätsskala. Wir wissen, dass sich das ziemlich beängstigend anhört, aber es ist ein guter Einstieg, um sich mit den verschiedenen kosmetischen Inhaltsstoffen vertraut zu machen. Diese Skala von 0 bis 5, hilft uns dabei zu bestimmen, wie komedogen ein bestimmter Stoff ist oder nicht. 

So wird beispielsweise die Komedogenität von Ölen, die sowohl in ihrer natürlichen Form als auch als Inhaltsstoffe in vielen Hautpflegeprodukten beliebt sind, häufig angesprochen. Aber auch andere kosmetische Inhaltsstoffe wie Alkohole oder Stabilisatoren können komedogen sein.

Was hat es also mit der Skala auf sich? 

  • Komedogenitätsgrad 0 – eine nicht komedogene Substanz, die die Poren mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht verstopft.

Und welche Inhaltsstoffe gehören zu den guten Stoffen, die die Haut nicht beschweren? Falls Ihre Haut problematisch ist, dann sollten nicht komedogene Öle wie Hanf- und Arganöl oder Sheabutter auf Ihrer täglichen Agenda stehen. 

  • Komedogenitätsgrad 1 – kaum komedogener Stoff

Öle wie Rizinusöl, Traubenkernöl, Hagebuttenöl, Sanddornöl oder Jojobaöl werden dem ersten Grad zugeordnet.

  • Komedogenitätsgrad 2 – leicht komedogene Stoffe

Hierzu gehört zum Beispiel Lanolin bzw. Wollwachs, das eine Schutzschicht auf unserer Haut bilden soll. Zu Ölen, die wir dem 2. Grad zuordnen können, gehören Aprikosenöl, Mandelöl oder Kürbiskernöl

  • Komedogenitätsgrad 3 – mäßig komedogener Stoff

Beispielsweise gehören Sesamöl oder Avocadoöl dieser Zwischenstufe an. 

  • Komedogenitätsgrad 4 – Stoff mit starker Komedogenität

Dem 4. Grad gehören beispielsweise Kokosöl oder Olivenöl an. Zu dieser 4. Gruppe gehört auch Isopropylalkohol, das ein gutes Konservierungsmittel ist. 

  • Komedogenitätsgrad 5 – ein besonders starker komedogener Stoff, der mit höchster Wahrscheinlichkeit die Poren verstopft und den Zustand problematischer Haut verschlimmern kann. Eines der am meisten komedogenen Öle ist das Weizenkeimöl. Ein bekannter komedogener Stoff ist auch SLS (Natriumlaurylsulfat), der die Schaumbildung fördern soll – man findet ihn beispielsweise in Gesichtsreinigern.

 

Die besten nicht komedogenen Cremes oder Make-up-Produkte? Wir kennen alle! 

Ihre Haut sollte jeden Tag, morgens und abends, mit einer Reinigungslotion in Kontakt kommen. So können Sie das Problem von verstopften Poren bereits während der Gesichtsreinigung mit Hilfe des alkoholfreien Gesichtswassers MIXA Anti-Imperfection angehen. 

Ein weiterer Partner für eine makellose Haut ist natürlich die Tagescreme. Falls Sie mit trockener Haut zu kämpfen haben und Sie ihr etwas Feuchtigkeit spenden möchten, dann sollten Sie ihr die nicht komedogene Feuchtigkeitscreme Avène Skin Care vorenthalten. Mit dem Bioderma Hydrabio Serum können Sie die feuchtigkeitsspendende Wirkung zusätzlich verstärken, denn es enthält nichts anderes als eine gute Dosis Hyaluronsäure. 

Leiden Sie neben Pickeln auch unter sichtbar geröteter Haut? Versuchen Sie sie mit der Creme La Roche-Posay Effaclar H mit Thermalwasser zu beruhigen. Und falls Sie Ihre Haut trotz aller Pflege wie ein Spiegel glänzt, dann sollten Sie zur mattierenden Creme Payot Pâte Grise Jour greifen. 

Da Akneprobleme leider nicht mit der Pubertät enden, sollten Sie auch nach nicht komedogenen Cremes für reife Haut Ausschau halten! Die Creme Vichy Neovadiol Magistral wirkt nicht nur verstopften Poren entgegen, sondern nährt und strafft die Haut dank der Omega 3, 6 und 9 Fettsäuren. 

 

Und wie sieht es mit dekorativer Kosmetik aus? Fragen Sie sich auch, ob Sie Ihre Haut, die Sie gerade mit nicht komedogener Hautpflege „in Schuss gebracht" haben, nicht unnötig belasten? Keine Sorge, es gibt auch nicht komedogenes Make-up! Und es gibt definitiv mehr als nur ein Produkt. 

Eine Art Mischung zwischen Hautpflege und klassisches Foundation stellt die CC Cream Estée Lauder Revitalizing Supreme Global Anti-Aging CC Creme dar. Sie vereint die Eigenschaften einer Feuchtigkeitscreme, leistet aber auch als Foundation mit mittlerer Deckkraft eine gute Arbeit. Zudem wirkt dieser Helfer dank der speziellen IntuiGen™-Technologie Falten entgegen. 

Falls Sie auf der Suche nach einem klassischen Foundation sind, dann sollten Sie sich nach Produkten Ausschau halten, die speziell für Hauttypen mit fettiger Haut entwickelt wurden. Dies wird Ihnen die Entscheidung wesentlich erleichtern. Die mattierende Foundation Maybelline Fit Me! Matte+Poreless hat eine tolle Auswahl an Farbtönen und kaschiert wunderbar die Sichtbarkeit von Poren. Falls Sie eine leichtere Konsistenz bevorzugen, dann sollten Sie zu einer nicht komedogenen Foundation wie die Clinique Anti-Blemish Solutions™ Liquid Makeup greifen. 

Die letzte Frage ist, was man gegen die Augenringe tun kann. Die Antwort ist klar: der nicht komedogene Concealer Maybelline Instant Anti Age Eraser! Er weist eine wirklich hervorragende Deckkraft auf, lässt sich dank des speziellen Applikators perfekt auftragen und ergänzt Ihre nicht komedogene Kosmetikausstattung. 

Merken Sie sich daher, dass Sie über die Verwendung von nicht komedogener Kosmetik nachdenken sollten, falls Sie nicht nur gelegentlich unter verstopften Poren auf der Nase leiden. Denken Sie aber nicht zu lange nach, denn unsere Haut benötigt jetzt unsere Aufmerksamkeit!

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